Fragestellung

Bestätigen sich die selbstberichteten endokrinologischen Langzeitfolgen bei Personen mit Gehirntumor oder Lymphom, die im Rahmen einer Querschnittsbefragung in einem Fragebogen angegeben worden sind?

Projektbeschreibung

Warum wird diese Studie durchgeführt? In Deutschland erkranken jährlich rund 470.000 Personen an einer Krebserkrankung. Bedingt durch die verbesserten Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten sind die Überlebenschancen in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Die Ergebnisse von Studien aus anderen Ländern deuten darauf hin, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Personen Langzeitfolgen der Therapie aufweist. Zu den Langzeitfolgen zählen zum Beispiel Osteoporose, metabolische Probleme, Unfruchtbarkeit oder auch ein Mangel an Wachstumshormonen.

Querschnittstudien werden als geeignetes Mittel angesehen, Prävalenzen zu erheben. Allerdings wird kontrovers diskutiert, ob mittels eines Fragebogens verlässliche Aussagen erzielt werden können.

Im Rahmen einer endokrinologischen Nachsorgesprechstunde sollen daher Personen untersucht werden, die zuvor an einer Querschnittstudie (ELLY-Studie [Link zur ELLY-Seite]) teilgenommen hatten. Diese Personen hinsichtlich des Vorhandenseins möglicher endokrinologischer Langzeitfolgen untersucht. Außerdem werden Lebensstilfaktoren und Coping-Strategien erhoben.

Ziel

Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist der Aufbau einer Nachsorgeklinik für Krebspatienten, deren Erkrankung oder Therapie zu endokrinologischen Langzeitfolgen geführt hat.

Laufzeit

Juli 2014 – Dezember 2015

Förderung

Pfizer, Eigenmittel

Ansprechpartner

PD Dr. rer. nat. Annika Waldmann
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
annika.waldmann@uksh.de
0451 500-5447  |  Fax: 0451 500-5455

 
Prof. Dr. med. Georg Brabant
Medizinische Klinik I
Bereichsleiter Endokrinologie
0451 500-2360  |  Fax: -6478

Kooperation

Prof. Dr. med. Georg BrabantMedizinische Klinik IBereichsleiter Endokrinologie0451 500-2360  |  Fax: -6478

Publikationen

bislang keine